Gartenliegen & Sonnenliegen
Sonnenliegen und Gartenliegen aus Stahlrohr, Aluminium und Holz, von der leichten Klappliege bis zur Holzliege mit Auflage.
Eine gute Liege entscheidet, ob du im Garten wirklich zur Ruhe kommst. Sonnenliegen und Gartenliegen unterscheiden sich in Material, Verstellbarkeit, Gewicht und Sitzkomfort deutlich stärker, als man auf den ersten Blick sieht.
Der Bereich umfasst leichte Klappliegen aus Stahlrohr oder Aluminium mit Textilbezug, stabile Holzliegen mit Auflage sowie Strandliegen im Set. Wichtige Kriterien sind Belastbarkeit, Verstellbarkeit, Wetterfestigkeit und der Platz, den die Liege zum Aufstellen und Verstauen braucht.
Klappliege, Holzliege oder Relaxliege
Klappliegen aus Stahl oder Aluminium sind leicht, lassen sich platzsparend verstauen und eignen sich für kleine Terrassen. Gute Modelle haben eine mehrfach verstellbare Rückenlehne. Bei dünnem Stahlrohr sollte man auf saubere Schweißnähte und rutschfeste Füße achten.
Holzliegen stehen ruhig und sehen hochwertig aus. Sie sind deutlich schwerer, brauchen aber eine Auflage für Komfort und etwas Pflege, damit sie nicht vergrauen.
Relaxliegen und Strandliegen mit Textilbespannung sind leicht. Textil lässt sich abnehmen oder wischen, ist aber weniger langlebig als Holz oder Aluminium.
Zweierliegen und Sets sind eine eigene Bauform mit anderen Maßen. Hier lohnt der Blick in die Maßangaben, weil Länge und Breite deutlich von der Einzelliege abweichen können. Wer zusätzlich ein Kissen oder eine Kopfstütze möchte, sollte prüfen, ob sie im Lieferumfang enthalten ist.
Auf welche Eigenschaften es ankommt
- Belastbarkeit: Sie sollte deutlich über deinem Körpergewicht liegen, damit die Liege auch bei Bewegungen stabil bleibt.
- Verstellung: Mehrere Rückenlehnenpositionen und, wenn gewünscht, eine Fußstütze sind für längeres Liegen angenehmer als eine feste Neigung.
- Auflage: Eine wasserabweisende, gut trocknende Auflage macht Holz und Metall bequemer. Achte auf einen abnehmbaren, waschbaren Bezug.
- Maße: Rechne Aufstellfläche und Abstand zu Möbeln und Hecken ein.
- Räder oder Klappmechanik: praktisch, wenn die Liege der Sonne folgen soll oder im Herbst verstaut wird.
Wer viel Zeit auf der Liege verbringt, achtet außerdem auf die Sitzhöhe: Niedrige Liegen wirken entspannt, das Aufstehen fällt aber mit zunehmendem Alter schwerer. Höhere Modelle mit gepolsterter Auflage erleichtern das. Wer die Liege auf dem Rasen nutzt, profitiert von breiten Füßen, die nicht einsinken. Die Liege sollte außerdem waagerecht und ohne Wackeln stehen; ein ebener Untergrund oder eine feste Unterlage ist dafür wichtig.
Pflege und Lagerung
Akazienholz sollte gelegentlich geölt werden, damit es nicht ausbleicht und rissig wird. Metallteile mit Beschichtung mit weichem Tuch und mildem Reinigungsmittel abwischen, Textilbezüge trocken lagern. Eine Schutzhülle hilft, wenn die Liege draußen bleibt.
Wie Möbel zum Rest der Terrasse passen, beschreibt der Ratgeber Gartenmöbel auswählen.
Häufige Fragen
Wie schwer darf die Person auf der Liege sein?
Das steht in der Produktbeschreibung als Belastbarkeit. Wähle einen Wert mit deutlichem Abstand zum eigenen Gewicht, denn Dauerbelastung und Schwung beim Hinsetzen zählen mit.
Muss eine Holzliege eine Auflage haben?
Zum Liegen ist sie bequemer. Holzliegen lassen sich mit einer passenden Polsterung nachrüsten.
Kann die Liege im Freien überwintern?
Meist besser nicht. Trocken und geschützt gelagert halten Holz, Textil und Metall länger. Ist das nicht möglich, hilft eine Schutzhülle, die Luft durchlässt.
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